Am 20. Juli 2026 besuchte unsere Klasse 8a das Englerbeck-Huus-Museum in Gundelfingen. Dort haben wir von Mitarbeitern des Heimatgeschichts-Vereins viel über die Geschichte der Nachrichtenübermittlung gelernt. Der Besuch war interessant, weil wir viele alte Kommunikationsgeräte und ihre Entwicklung kennenlernen konnten.
Als wir ankamen, wurden wir zuerst in zwei Gruppen aufgeteilt. Unsere Gruppe ging zuerst in den Keller, wo uns ein freundlicher Herr des Heimatgeschichtsvereins begrüßte. Dort sahen wir einen kurzen Film über die frühere und die heutige Postzustellung.
Als nächstes ging unsere Gruppe in den 1. Stock des Museums, wo uns ein anderer Herr viele Ausstellungsstücke nahebrachte. Besonders spannend war der Morsecode. Dabei werden Nachrichten mit kurzen und langen Signalen übertragen. Außerdem lernten wir etwas über das Telefon. Z.B. musste man sich früher über eine Vermittlungsstelle verbinden lassen, bevor man mit jemandem telefonieren konnte.
Auch das Radio wurde erklärt. Wir erfuhren, dass Radios früher mit großen Sendemasten arbeiteten und dass die Menschen durch dieses Medium zum ersten Mal Musik und Nachrichten live hören konnten, ohne vor Ort zu sein. Danach sahen wir alte Schreibmaschinen und verschiedene Druckmaschinen, mit denen früher Texte wie z.B. Zeitungsartikel gedruckt wurden.
Ein weiterer Teil der Ausstellung handelte vom Fernsehen und von den Computern. Dort konnten wir alte Fernsehgeräte sehen und erfuhren, wie sich das Fernsehen im Laufe der Zeit entwickelt hat. Besonders interessant war, dass Computer früher sehr teuer - die ersten Personalcomputer kosteten ca. 30.000 DM - waren und hauptsächlich zum Arbeiten genutzt wurden. Heute kann man damit natürlich auch spielen, Videos schauen und vieles mehr.
Außerdem lernten wir, wie früher Briefe transportiert wurden. Dabei spielten die Postkutschen eine wichtige Rolle. Oft mussten die Kutschpferde aber gewechselt werden wie zum Beispiel im Gasthaus „Rössle“ in Gundelfingen. Spannend war außerdem, dass es früher Telegraphenleitungen gab, über die Nachrichten über weite Strecken gesendet werden konnten.
Der Museumsbesuch hat uns gut gefallen, weil wir viele interessante Dinge über die Entwicklung der Kommunikation gelernt haben. Es war spannend zu sehen, wie aufwendig das Verschicken von Nachrichten früher war und wie einfach es heute mit Handy und Internet geworden ist. Insgesamt war es ein lehrreicher und abwechslungsreicher Ausflug.
Wir danken unserem Deutsch- und Geschichtslehrer, Herrn Haidorfer, dass er uns diesen Ausflug ermöglicht hat. Außerdem bedanken wir uns sehr beim Förderverein des ASG, der den Besuch im Heimatmuseum finanziert hat.
Geschrieben von Nelly Kappes und Sophie Graf, 8a







